Arbeitskreis für Internetausbau in Nordbögge

Unter der Flagge der Dorffreunde Nordbögge haben wir ein Arbeitskreis gebildet um den Ausbau des Internets in Nordbögge voran zu treiben.

WA Artikel zu dem Thema:


Arbeitskreis will schnelles Internet in Nordbögge voranbringen

Westfälischer Anzeiger 08.06.16 17:06
Lokales aus Bönen

Der Arbeitskreis hat bereits eine lose Vereinbarung mit Helinet aus Hamm getroffen.   © Pinger

Bönen – Schnell im Internet unterwegs zu sein ist längst nicht nur für Online-Spieler wichtig. Fast in allen Lebensbereichen unterstützt die Suche im weltweiten Netz die Arbeit. Genutzt werden die Angebote von Menschen jeden Alters, ob beruflich oder in der Freizeit. Das trifft natürlich auch auf die Nordbögger zu. Allerdings brauchen sie etwas mehr Geduld als ihre Nachbarn im Bönener Zentrum.
Die Internetverbindung ist ziemlich träge im Norden der Gemeinde. Das muss sich ändern, stellten Doris Cyplic, Manfred Hübner, Herbert Bennemann, Alexander Siepmann, Frederic Schulte und Thorsten Buchholz fest. Ein Blick in die Nachbarschaft nach Flierich zeigte ihnen, dass sich durch Eigeninitiative doch einiges bewegen lässt.
Sie setzten sich daher an einen Tisch, um nach einer Möglichkeit zu suchen, schnelles Internet auch nach Nordbögge zu bringen. Und offensichtlich waren sie dabei erfolgreich. Nachdem die großen Anbieter abgewunken haben, weil der Bereich aufgrund zu weniger Nutzer nicht interessant genug für sie war, zeigt jetzt die Helinet aus Hamm Bereitschaft, das Projekt anzugehen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich mindestens 240 Nordbögger finden, die einen Vertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen abschließen.
Insgesamt gibt es derzeit rund 600 Anschlüsse im Dorf. „Wir setzen sehr stark auf die Dorfgemeinschaft“, sagt Manfred Hübner. In einer Bürgerversammlung am Montag, 20. Juni, ab 19 Uhr will der Arbeitskreis das Vorhaben im Bonhoeffer-Haus vorstellen und für die Teilnahme werben. Das Schützenfest am 20. und 21. August wollen die Mitglieder dann nutzen, um bei den Dorfbewohnern nachzufragen und Interessenten zu bündeln.
Bis zum 18. September müssen allerdings alle Verträge mit der Helinet geschlossen sein. Wird die 240er Hürde nicht erreicht, sind alle Vereinbarungen – auch mit neuen Kunden – hinfällig. Entscheiden sich aber genügend Nordbögger dafür, könnte bereits Weihnachten der Traum vom schnellen Internet im Ort wahr werden. „Zurzeit sind maximal sechs Megabit pro Sekunde möglich, erreicht werden höchstens zwei bis drei. Dann können 50 Megabits pro Sekunde erreicht werden, also Faktor zehn“, erklärt Herbert Bennemann. Die praktische Umsetzung ist dabei gar nicht so aufwendig. Ein entsprechendes Glasfaserkabel wurde bereits vor drei Jahren von der Firma Gasline verlegt.
Die Helinet muss sich nun die Nutzungsrechte sichern und neue Verteilerschränke im Dorf einrichten. Dafür muss das Unternehmen einiges investieren, was die geforderte Anzahl von Nutzern begründet. Die müssten übrigens keine Bedenken haben, dass dafür vor ihrer Tür noch einmal gegraben wird, sagt Klaus Bennemann. Die technischen Voraussetzungen für die Nutzung schaffen die neuen Verteiler.

Autor
Sabine Pinger
E-Mail:lokales-boenen@wa.de

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